Geschichte der Volkswagen Finanzdienstleistungen

 

Als die „Volkswagen Financial Services AG“ im März 1994 ins Leben gerufen wurde, begann ein neues Kapitel in der langen Erfolgsgeschichte der Finanzdienstleistungen bei Volkswagen, die mit der Verkaufsförderung von Käfer und Bulli im Wirtschaftswunder ihren Anfang genommen hatte.

1. September 2017: Die Volkswagen Finanzdienstleistungen haben sich neu aufgestellt. Die Volkswagen Bank GmbH ist fortan eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der Volkswagen AG. Ziel der Neuaufstellung war es, das Kredit- und Einlagengeschäft im Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) in der Volkswagen Bank GmbH zu bündeln. Die anderen Aktivitäten, wie das Leasing-, Versicherungs-, Dienstleistungs- und Mobilitätsgeschäft sowie das Kreditgeschäft außerhalb Europas verbleiben in der Volkswagen Financial Services AG. Mit einer neuen Gesellschaft, der Volkswagen Financial Services Digital Solutions GmbH, werden ausgewählte Dienstleistungen für deren Muttergesellschaften Volkswagen Bank GmbH und Volkswagen Financial Services AG entwickelt und bereitgestellt.  

2017:
Die Übernahme von PayByPhone machen die Volkswagen Finanzdienstleistungen zum weltweit größten Anbieter bargeldloser Bezahllösungen bei Parkvorgängen. Das in Vancouver beheimatete Unternehmen bietet seine Dienstleistungen in Kanada, den USA, Großbritannien, der Schweiz und in Australien an.

2016:
Volkswagen Financial Services erzielten im Geschäftsjahr 2016 erstmals ein Ergebnis von mehr als zwei Milliarden Euro. Die Zahl der Verträge steigt auf mehr als 18 Millionen Stück.

Das Auto-Leasing in Deutschland wird fünfzig. Der Pionier, die Volkswagen Leasing GmbH, ist inzwischen die größte automobile Leasinggesellschaft in Europa.

2015:
Online Payment Lösungen gehören nun zum Geschäftsbetrieb. Die Volkswagen Financial Services erwerben die Mehrheit an Sunhill Technologies. Mit mobilen Bezahllösungen für Parkvorgänge in 90 deutschen Städten ist Sunhill führender Anbieter auf dem deutschen Markt.

2014:
Die Volkswagen Financial Services AG erwirbt die „MAN Finance International GmbH“ und baut damit ihre Finanzdienstleistungsaktivitäten aus. Sie erweitert ihr Geschäft um Finanzierungs-, Leasing- und Mietaktivitäten für MAN Truck & Bus.

2013:
"Ducati Financial Services" startet ihr Geschäft in Deutschland. Unter dem Dach der Volkswagen Financial Services AG bietet sie Finanzierungen und Versicherungen für Motorräder in Deutschland an. Das Angebot umfasst neben Kundenfinanzierung und Versicherungen auch die Finanzierung der rund 80 deutschen Händler. Der Vertragsbestand steigt auf über zehn Millionen.

2012:
Die Volkswagen Financial Services AG und die "Allianz SE" gründen ein Autoversicherungs-Joint Venture zur Intensivierung der Kfz-Versicherungsaktivitäten. Das Unternehmen "Volkswagen Autoversicherung AG" bietet maßgeschneiderte und preisgünstige Kfz-Versicherungen für die Kunden der Marken des Volkswagen Konzerns. Die Volkswagen Leasing GmbH übernimmt die Euromobil Autovermietung GmbH vom Volkswagen und Audi Partnerverband und stärkt dadurch das eigene Mietgeschäft, insbesondere im Bereich der Kurzzeitmiete.

2011:
Die Volkswagen Financial Services AG bietet über ihre neue Tochtergesellschaft die Volkswagen Versicherung AG, erstmalig Garantieversicherungen in Deutschland als Erstversicherer an.
Die Volkswagen Finance Private Limited erhält eine Finanzdienstleistungslizenz von der indischen Zentralbank. Das Jahresergebnis überscheitet erstmals die Marke von einer Milliarde Euro. 

2010:
Erweiterung des Mobilitätsangebots um die Langzeitmiete für Laufzeiten zwischen einem und zwölf Monaten als Ergänzung zum klassischen Full-Service-Leasing.
Die Volkswagen Financial Services AG offeriert gemeinsam mit den Gesellschaften der Nordea Finance im Baltikum und dem Importeur Auto Group Baltic Finanzdienstleistungen in den baltischen Staaten Litauen, Lettland und Estland. Im Juli gründet die Volkswagen Financial Services AG die „Volkswagen Financial Services Korea Co., Ltd.“ in Südkorea. Die Volkswagen Bank RUS, eine Tochtergesellschaft der Volkswagen Financial Services AG, erhält eine Banklizenz von der russischen Zentralbank.
Der Award „Die Grüne Flotte“ für ökologisch verantwortungsvolles Fuhrparkmanagement wird erstmals von der Volkswagen Leasing GmbH und dem Naturschutzbund Deutschland e.V. verliehen.

2009:
Die Volkswagen Financial Services AG gründet in Indien eine Tochtergesellschaft, die Volkswagen Finance Pvt. Ltd., und bietet Finanzierungen im Rahmen von Kooperationen mit lokalen Banken an. Gemeinsam mit dem norwegischen Importeur MøllerGruppen offeriert sie im Rahmen eines Joint Ventures erstmals Finanzdienstleistungen auf dem norwegischen Markt.
Die erste überregionale Erdgas-Tankkarte für Großkunden wird von der Volkswagen Leasing GmbH eingeführt.

2008:
Die Volkswagen Financial Services bieten erstmalig Mobilitätspakete für Gebrauchtwagen der Marke Volkswagen an, die Finanzierung oder Leasing mit dem „Best Service“ (Inspektion, Ölwechsel, Original Teile) verbinden. Für die Kinder der Belegschaft eröffnet die Volkswagen Financial Services AG den bis dato größten Betriebskindergarten Deutschlands "Frech Daxe". Die Zahl der Verträge beträgt nun über fünf Millionen Stück.

2007:
Das „Sauber + Sorglos“-Paket umfasst günstige Finanzierungs- und Leasingangebote mit Versicherungsleistungen. Volkswagen Financial Services übernehmen nun auch die Finanzdienstleistungen in Brasilien.

2006:
Mexiko wird weiterer Standort für Bank- und Leasinggeschäft. Die AutoEuropa Bank als markenunabhängigem Handelsfinanzierer wird gegründet.

2005:
Die Volkswagen AG überträgt Volkswagen Financial Services die Koordination der weltweiten Finanzdienstleistungen des Konzerns.

2004: 
Die Volkswagen Finance China Co Ltd. erhält ihre Geschäftslizenz. Die 100-pozentige Tochter mit Sitz in Peking betreibt Fahrzeugfinanzierungen und das Einlagengeschäft. Die Gesellschaft löst die seit 1997 bestehende Repräsentanz im Land ab. Mit einer Zweigniederlassung in Athen startet die Volkswagen Bank nun auch in Griechenland.

2003:
Mit der Gründung der „Volkswagen Group Finanz“ in Moskau werden die Volkswagen Finanzdienstleister auf dem russischen Markt aktiv. Auch der schwedische Markt kommt unter die Regie der Holding.

2002:
Der neue Service „BörseDirect“ erlaubt Kunden der „Volkswagen Bank direct“ den Zugang zu den Wertpapiermärkten. Gründung der Volkswagen Financial Services Taiwan Ltd.

2001:
Die Volkswagen Bank gründet eine Zweigniederlassung in Irland. Zudem beginnen die Aktivitäten von Volkswagen Financial Services in Australien.

2000:
Die „Volkswagen Bank direct“ führt das Online-Girokonto Giro@home und das „WAP-Banking“ ein, das Buchungen über das Mobiltelefon ermöglicht. Mit Portugal kommt ein weiterer neuer Markt hinzu.

1999:
Die Volkswagen Financial Services AG erwirbt die Anteile der „Volkswagen-Versicherungsdienst GmbH“ und weitet ihre Geschäftsfelder auf Kfz-Versicherungen aus. Markteintritt in der Schweiz und der Türkei. Die Zahl der Verträge steigt auf über zwei Millionen Stück.

1997:
Mit „Prämie-Light“ bringen die Volkswagen Finanzdienstleister ein erstes Produkt auf den Markt, das Versicherungsleistungen kombiniert. Neue Geschäftsaktivitäten in Polen und Belgien, Auftritt der Volkswagen Bank direct am Markt.

1996:
Die „Volkswagen Bank GmbH“ führt den „AutoCredit“ ein, bei dem am Vertragsende das Gebrauchtwagenrisiko für den Kunden entfällt. Erstmals erhält die Volkswagen Financial Services AG ein Rating und können in eigenem Namen an den internationalen Kapitalmärkten auftreten. Die Märkte der Region Asien Pazifik und Japan kommen hinzu.

1995:
Die Volkswagen Financial Services AG wird auch in den Niederlanden aktiv.

1994:
Gründung der „Volkswagen Financial Services AG“, die für den Volkswagen Konzern das Finanzdienstleistungsgeschäft in Europa steuert. Das Unternehmen ist nunmehr auch in Spanien, Italien und Frankreich aktiv.

1993:
Nach dem Beginn der internationalen Aktivitäten in Tschechien dehnt das Unternehmen seine Dienstleistungen im Laufe des Jahres auf die Slowakei und nach Großbritannien aus.

1992:
Im Zuge der Neustrukturierung des Finanzdienstleistungsbereichs werden die „V.A.G Bank GmbH“ und die „V.A.G Leasing GmbH“ auf die Holdinggesellschaft „Volkswagen Finanz GmbH“ übertragen.

1991:
Die ŠKODA Leasing wird als Zweigniederlassung der V.A.G Leasing eröffnet, später folgt auch die Gründung der ŠKODA Bank als Zweigniederlassung der V.A.G Bank.

1990:
Bank und Leasinggesellschaft beziehen Räume in Chemnitz, um nach der Grenzöffnung in der DDR den Aufbau eines Händlernetzes zu begleiten. Zudem ändert die V.A.G Kredit Bank ihren Namen in V.A.G Bank und beginnt, neben Händler- und Kundenfinanzierung, mit ihren Aktivitäten als Direktbank.

1987:
Gründung der SEAT Leasing GmbH und der SEAT Kredit Bank GmbH als Töchter der V.A.G Leasing und V.A.G Kredit Bank.

1982:
Umzug der „V.A.G Kredit Bank GmbH“ und der „V.A.G Leasing GmbH“ von Wolfsburg in die Verwaltungsgebäude der ehemaligen Olympia Werke in Braunschweig.

1973:
Die Volkswagen Kredit Bank GmbH löst als Unternehmen mit Vollbanklizenz die Volkswagen Finanzierungsgesellschaft mbH ab.

1966:
Die Volkswagenwerk AG gründet mit der „Volkswagen Leasing GmbH“ die erste deutsche Automobilleasinggesellschaft.

1949:
Gründung der „Volkswagen Finanzierungsgesellschaft mbH" mit dem Ziel, den Absatz von Kraftfahrzeugen durch die „Hergabe von Darlehen“ zu fördern.